Ernährung der Ameisen

Unterschiedliche Ernährung der Ameisen

Bei der Ernährung der Ameisen unterscheidet man unter „Zuckerfresser“, Samenfresser und Pilzzüchter. Die beiden erstgenannten Typen ernähren sich zusätzlich von Proteinen, also Insekten (Schaben, Fliegen, Raupen, etc.). Die Nahrung sollte möglichst in einer kleinen Schale in der Arena angeboten werden.

Zuckerfresser:

Ernährung der Ameisen
Ameisen beim Läuse melken

Zuckerfressende Arten leben oft in Symbiose mit Pflanzensaugern. Ein beispiel hierfür sind die Blattläuse, welche von den Ameisen beschützt werden. Sie ernähren sich dann von deren zuckerreichen Ausscheidungen. In der Haltung wird hier gerne auf Invertzucker oder Honig zurückgegriffen. Gute Erfahrungen habe ich auch mit Sunburst gemacht. Einige Halter bieten auch Agavendicksaft an, hiermit habe ich jedoch noch keine Erfahrungen.

Samenfresser:

Ernährung der Ameisen
Ameise beim Transport eines Samens

Die in den Halbwüsten und Steppen vorkommenden Ernteameisenarten  sammeln vor allem Gras- (zum Beispiel Getreide-), aber auch andere Pflanzensamen, die sie massenhaft einlagern und von denen sie sich ausschließlich ernähren. Bei den Ernteameisen gibt es Arbeiterinnen mit vergrößerten Mandibeln (sogenannte Majoren), die ausschließlich die Samen knacken.

Pilzzüchter:

Ernährung der Ameisen
Ameisen beim Transport von Blattschnitten

Pilz züchtende Ameisen werden auch Blattschneiderameisen genannt. Sie züchten einen Schimmel ähnlichen Pilz von diesem sie sich ernähren. Sie schaffen in größeren Mengen Blätter und andere Pflanzenteile heran und zerkauen diesen zu einer breiigen Masse die als Nährboden für den Pilz dient.

Proteinhaltige Ernährung

Eiweiß ist ein wichtiger Bestandteil der Ernährung der Ameisen. Gerade für die Kolonieentwicklung ist Eiweiß von großer Wichtigkeit. Vom Eiweiß werden nämlich die Larven ernährt. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten Eiweiß anzubieten, auf die gängigsten werde ich auf der Seite Futtertiere eingehen.